Antrag Förderung Lokale Agenda 21

kombucha
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#1

Wie in Förderung - Umwelt & Nachhaltigkeit bis 15.4. - bis 5000€ beschrieben, können wir einen Antrag stellen zu dem Riesenkombucha, dass wir da produzieren und evaluieren, wofür sich das eignet.

Der Antrag aus dem DOCX steht unten. Wer mag, kann mit reinschreiben.


1. Bitte beschreiben Sie den Projekthintergrund und die Zielsetzung:

a. Was ist der Anlass für Ihr Projekt? Warum wollen Sie etwas unternehmen? Was ist dabei Ihre Zielsetzung? z.B. Emissionsminderung, Erhalt der biologischen. Vielfalt, etc.

Wir züchten probiotische Getränke in der bioPunk.kitchen, genannt Kombucha, aus Tee und Zucker. Diese bilden ein zähes Gewebe (SCOBY) an der Oberfläche, das geerntet und getrocknet werden kann. Je nach Behandlung, kann es weiterwachsen, zusammenwachsen, trocknen und hart oder lederartig werden. Wir wollen evaluieren,

  • was hergestellt werden kann:
    • Kleidung wie Schuhe/Sohlen, Schnur, Hüte, als Teil von Schneiderei
    • Schnittplatten verschiedener Dicke und Härte zum Zerschneiden für Lampenschirme, Kunst, Schäfte und Maschinen
    • Wasserdichte, abbaubare Blumentöpfe, luftdichte biologische Verpackungen (schimmelfrei wegen saurem Milieu)
  • wie es hergestellt werden kann
    • Trocknungsprozesse
    • Lebendiger Verbund sowohl zwischen lebenden
    • als auch zwischen getrockneten und lebenden SCOBY zur Reparatur durch lebendiges Wachstum
    • Verbund mit anderen Fasern z.B. Brennessel und Hanf zur Stärkung des Gewebes
  • was die Kosten sind
    • Naturmaterialien wie Brennesseln, Brombeerblätter aber auch andere
    • Wachstumsgeschindigkeit und Aufwand im mittleren Stil 2m²/Woche
  • Wer es zur Umsetzung eigener Ideen nutzen kann
    • Einzelne Workshops mit Kindern zur Herstellung von Kombucha sind erfolgt
    • Produktion in Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Bürgern sowie Experten wie Schneidern und Designern gemeinsam

Beiprodukt ist das Wissen über die dezentrale Herstellung eines gesunden Getränkes. Ziel ist die Evaluierung eines vielfältig einsetzbaren, lebendigen SCOBYs, als Material in verschiedenen handwerklichen Feldern vom Selbermachen und der größeren Produktion.

b. Bitte ordnen Sie die Ziele des Projektes einem Handlungsfeld (HF) der Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Brandenburg zu (pdf s. Unterlagen oder unter www.mlul.brandenburg.de):

Wirtschaft und Arbeit in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
:ballot_box_with_check: HF1: Stärkere Ausrichtung der Wirtschaftspolitik am Leitbild der Nachhaltigkeit
:ballot_box_with_check: HF2: Naturressourcen als wirtschaftliches Potenzial einer nachhaltigen Regionalentwicklung
☐ HF3: Nachhaltige Unternehmensführung als Chance wirtschaftlicher Entwicklung
:ballot_box_with_check: HF4: „Gute Arbeit“ und Fachkräftesicherung
:ballot_box_with_check: HF5: Partizipation bei Produktentwicklung, Produktion, Konsum und wirtschaftlicher Entwicklung
Lebenswerte Dörfer und Städte/Gleichwertige Lebens-bedingungen
☐ HF6: Mobilität
☐ HF7: Siedlungs-wasserwirtschaft
:ballot_box_with_check: HF8: Gesundheitliche Versorgung
☐ HF9: Sozialer Zusammenhalt
Brandenburg als Modellregion für Energiewende und Klimaanpassung
:ballot_box_with_check: HF10: Energie und Klimaschutz (Energiewende)
:ballot_box_with_check: HF11: Anpassung an die Folgen des Klimawandels (Klimawandel)
Zukunftsfähige Finanzpolitik
☐ HF12: Finanzpolitik
☐ HF13: Haushaltspolitik und Verwaltungs-management
☐ HF14: Förderpolitik
Bildung und Nachhaltige Entwicklung
:ballot_box_with_check: HF15: Nachhaltige Bildung (NB): Chancengerechtigkeit gewährleisten, Teilhabe ermöglichen
☐ HF16: Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in allen Bildungsbereichen verankern, Bildungsinhalte und Akteure vernetzen

:ballot_box_with_check: Biologische Vielfalt und Landnutzung

c. Nennen Sie die entsprechenden Maßnahmen (diese finden sich in den konkreteren Ausführungen unter jedem Handlungsfeld) der Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Brandenburg, denen Sie Ihr Projekt zuordnen:

HF1 Stärkere Ausrichtung der Wirtschaftspolitik am Leitbild der Nachhaltigkeit: Die Erschießung eines neuen Marktes, der lokal verfügbare Ressourcen verwendet. Textilien aus der Region, lokale Kreisläufe, keine Importe und koloniale Reststrukturen, biologisch erneuer- und abbaubare Erzeunisse. Stärkung und USP durch Kooperation mit lokalem Mittelstand. Synergien zwischen Making, Handwerk und der Biokonomie-Plattform der bioPunk.kitchen in Potsdam. Teilen von Werkzeugen und Herstellungsprozessen mit Bürgern im Konzept der offenen Wekstatt. Brandenburgweite Vernetzung über den Verbund Brandenburger Maker.

  • Aufbau ausgewählter stabiler Lead-Märkte als Andockstellen zu globalen Märkten
  • Förderung der Entwicklung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen sowie die Schaffung kleinräumiger Wirtschaftskreisläufe im Rahmen von Modellprojekten, Schaffung besserer Rahmenbedingungen für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen,
  • Share Economy und Collaborative Consumption
  • Stärkung der Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Hochschulen mit Unternehmen

HF2 Naturressourcen als wirtschaftliches Potenzial einer nachhaltigen Regionalentwicklung:
Die Erzeugnisse werden hauptsächlich aus Wasser, Zucker und einem Pflanzenaufguss hergestellt. Die dazu genutzten Brennesseln wachsen schnell und sind z.B. durch Brennesseljauche bekannt zur Nutzung als Dünger bzw. auch Indikatoren für Bodenqualität. Brandenburger Initialtiven aus der Maker-Szene können die Materialien evaluieren und durch verschiedenen Gebrauch evaluieren.

  • Stärkung regionaler und lokaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstandorte sowie regionaler und lokaler Vermarktungsketten
  • Verstärkung der anwendungsorientierten Forschung
    ­

HF4 „Gute Arbeit“ und Fachkräftesicherung:
Als offene Werkstatt senkt die Umgebung die Eintrittshürden in die Produktion für Start-Ups. Internationale Vernutzung im Makingbereich, auf dem Chaos Computer Congress und online-Plattformen fördert die Kreativität und lädt Andersdenkende ein. Der Community-Aufbau, der zeitgleich erfolgt und eine offene Haltung fördert und vorraussetzt, sorgt für Wissenstransfer, Bildung und fördert Synergien mit noch unbekannten Partnern.

  • Sicherung einer frühen und kontinuierlichen Bildungsbeteiligung
  • Verbesserte Zugänge zur Arbeit
  • Unterstützung von Kooperationsprojekten
  • Unterstützung beim Übergang von der Schule in die Ausbildung sowie von der Ausbildung und vom Studium in die Berufspraxis,

HF5: Partizipation bei Produktentwicklung, Produktion, Konsum und wirtschaftlicher Entwicklung
Alle Herstellungsprozesse werden einladend als Workshops konzipiert. Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene können lernen, wie produziert wird, wie es funktioniert, bilden sich und entwickeln über ihre Partiziüpation und Gestaltung ihrer Ideen am Ort die Prozesse, die zur Produktion der Endprodukte genutzt werden. Sie sind sowohl in der Herstellung der Rohmaterialien als auch der weiteren Verwertung der SCOBY-Platten kreativ und aktiv die, die den Prozess steuern. Soweit es geht, soll die Partizipation auf die Höchste Stufe der Selbstverwaltung in Rückkopplung mit dem Gesamtprojekt gehoben werden, wobei der Anlernrahmen dafür von uns gestaltet wird. Eine online-Plattform hilft bei der dezentralen Community-Bildung. Eine Präsentationsveranstaltung soll bis in die Politik leuchten, damit die, die wenig Zeit haben, vor Ort an den Prozessen mitzuwirken, auch einen Eindruck bekommen.

  • Erarbeitung und Einsatz von Monitoringinstrumenten:
  • Stärkung des Erfahrungsaustauschs zu regionalwirtschaftlichen Themen, Aufbau von Netzwerkknoten
  • Dialog

HF8: Gesundheitliche Versorgung
Für das Immunsystem spielt der Darm eine wichtige Rolle. Neben der Versorgung durch Ärtze ist eine vorbeugende gesunde Ernährung wichtig. Kombucha ist ein probiotisches Getränk, dessen SCOBY wir nutzen. Die Flüssigkeit kann zur Weiterproduktion und zur Getränkeherstellung genutzt werden.

HF 10: Energie und Klimaschutz
Im Sektor des Verkehrsenergieverbrauchs wird durch lokale Produkte sowie schon zur Produktionszeit durch Bindung der Personen und deren trainierte Befähigung zur Selbstwirksamkeit weniger Energie verbraucht. Globale Wertschöpfung lokal und dezentral zu organisieren, schafft Resilienz und kann hier an eimen Fall schon getan, praktiziert und gelernt werden. Durch die Synergieeffekte ziehen wir die Personen, die teilnehmen in ein Umfeld der praktischen Umsetznug eingener Projekte und FabLab und Biolabor.

HF 11 Anpassung an die Folgen des
Klimawandels (Klimawandel):

Die Wertschöpfungskette Zucker aus Rüben und Brennesseln/Kräuter zu SCOBY und zum Produkt haben wir eine einfache Möglichkeit, diese Produktion dezentral auszurollen. Gleichzeitig ist der Klimawandel und das Artensterben ein Problem des Geistes und der Achtsamkeit gegenüber der Umwelt. Durch diese Produktion entsteht ein Bezu der Produzenten zum Produkt und was es braucht, um die Grundlagen am Leben zu erhalten. Kräuter, die schnell wachsen und gemeinhin missachtet werden, bekommen Wert beigemessen. Öffentliche Flächen auch minderer Qualität können in Absprache mit dem Grünflächenamt so zur Wertschöpfung und Belebung durch Bürger überführt werden, Stichwort Urban Gardening. Nutzung des Grüns in der Umgebung sowie Pflege dessen zur Werkschöpfung führt zu einer Belebung des Bodens, der somit mehr Wasser hält. Durch diese Tätigkeit gibt es tatsächliche Umweltverbesserungen sowie die in Haltung und in der Kommunikation darüber.

  • Aufstellung eines Konzepts, mit dem die Zerschneidung von Räumen und die Versiegelung von Flächen vermindert werden kann (Durch Interesse der Bürger am Grün)
  • Fortführung und Konkretisierung des Wasserhaushaltsmanagements
  • Vorbereitung eines – durch den Klimawandel bedingten – Stadtumbaus;

HF 15 Nachhaltige Bildung (NB):
Chancengerechtigkeit gewährleisten, Teilhabe
ermöglichen
:
Das Fabrication Lab und die bioPunkt.kitchen sind offene Orte für Bildung und Gestaltung. Die Workshops zur Durchführung der Produktion und dem Wissensaustausch sind dementsprechend in eine offene Umgebung für lebenslanges Lernen eingebettet. Schulklassen kommen auch hierhin. Ziel bei diesen Workshops ist es, auch Schüler für diese Art der Wertschöpfung zu interessieren, dadurch, dass sie selbst Teil davon sind und selbswirksam sehen, was sie herstellen. In dem Sinne bekommen sie einen Bezug zu den Kosten für die Gegenstände, seien es Lampen oder Kleidung. Mit diesen Workshops zu der Produktion erweitern wir auch das Repartoire des FabLabs und Angebote, die jederzeit mit Schulklassen durchgeführt werden können und zeigen Synergieeffekte zwischen Bioökonomie und Handwerk. Die Dokumentation erfolgt über forum.wilap.de, für den Community-Aufbau und Wikis, zu denen alle angehalten werden, mit beizutragen. Durch diese lokalen open-source Plattformen bekommen die Schüler einen Bezug zur dezentralen Kommunikation.

  • Einbeziehung junger Menschen bei der Gestaltung von Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene
  • Erweiterung der Freiräume für selbstbestimmtes Lernen
  • Intensivierung der Verbraucherbildung
  • Nutzung und Stärkung des freiwilligen Engagements
  • Initiierung von Modellprojekten zur Stärkung innovativer Lernkulturen
  • Stärkere Nutzung multimedialer und telekommunikativer Lernangebote und -plattformen

HF Biologische Vielfalt und Landnutzung:

Wir werden mit verschidenen Kräutern als Aufguss für den Kombucha experimentieren. Experimente mit Wasserkefir haben gezeigt, dass Rohzucker zu einem schnelleren Wachstum führt. Gleiches könnte für den SCOBY gelten. Je nach Kräutern, Qualität und Mineralbeigaben, wird auch der Kombucha schneller wachsen und andere Konsistenzen und Festigkeiten annehmen. In diesem Sinne müssen wir aus der Artenvielfalt des Ortes Schöpfen, diese aber auch erhalten udn pflegen, um eine nachhaltige Produktion zu ermöglichen. Ich gehe dabei nicht von Monokulturen aus sondern von einer Reihe an Pflanzen, die gemischt werden können und die auch blühen, an verschiedenen zu pflegenden Stellen wachsen und mit denen man sich beschäftien muss. Diese Beschäftigung erhöht die Achtsamkeit im Alltag gegenüber den Leben, was um uns wächst und führt zu verantwortungsbewussterem Handeln.

d. Welche unmittelbaren Ergebnisse wird Ihr Projekt haben? Was wollen Sie konkret erreichen? (z.B. 2017 gibt es in unserem Ort mehr FahrradfahrerInnen, als AutofahrerInnen; Durch das Projekt, bei dem sich viele beteiligt haben, ist eine dauerhaft aktive Bürgerschaft für eine nachhaltige Entwicklung entstanden).

  • 2019 haben sich die Workshopteilnehmer aktiv mit den bioökonomischen Grundlagen auseinandergesetzt. Sie wissen wir man Kombucha macht und was man daraus herstellen kann. Im Worst Case ist das, wie man probiotische Getränke herstellt.
  • Die Öffentlichkeit wird durch Einladungen, Statusupdates und eine Veranstaltung zur Vorstellung der Ergebnisse über die potentiale von Biotechnologien informiert und das Thema rückt stärker in den Fokus.
  • Wir haben verschiedene Kräuter, Dicken, Behandlungsmöglichkeiten und Trocknungsmethoden für den SCOBY ausprobiert sowie durchgerechnet, was die Kosten sind, das in eine größere Produktion zu überführen.
  • Die Ergebnisse sind offen (CreativeCommons + Forum), mitgestaltbar und dokumentiert.
  • Durch die Workshops haben wir ein Partizipationsverfahren zur lokalen, interaktiven und vernetzenden Produktentwicklung. Dieses öffnet den angebundenen Mittelstand für die Potentiale der Netzwerkwirtschaft.
  • Mit den Partnern zusammen können wir die Potentiale der SCOBY-Leder ausloten, sowohl im bereich Making als auch Schneiderei, Design und im Handwerk.
  • Teilnehmer und die, die sich mit der Dokumentation beschäftigen wissen mehr über den Nutzen der Pflanzenwelt, die sie umgibt und wissen diese besser zu werten, zu schützen und zu pflegen
  • Als Innivation-Hub ist die bioPunk.kitchen mit der machBar nebenan in ihrer Position als Bürger-Biolabor um einen Workshop reicher und die machBar und Brandenburger FabLabs haben einen Bio-Rohstoff zum Verarbeiten.

2. Bitte beschreiben Sie Ihr Vorgehen

a. Beschreiben Sie bitte, was in Ihrem Projekt passieren soll?

Wir stellen SCOBY-Platten aus Kombucha her. Die SCOBY haben folgende zu testende Modifikationen:

  • Aufgussinhalte wie Brennesseln, Girsch, Tee, Brombeer-/Himbeerblätter für Gleichmäßigkeit und Wachstumsgeschwindigkeit
  • Nachbehandlung mit Ölen, Fetten, Farben, Lack, Wiederbelebung durch Wasser für Durchscheinbarkeit, Elastizität und Festigkeit (Leder/fest wie Holzplatten)
  • Größe und Dicke je nach Lagerung
  • Trocknungsmethoden
  • Faserzugaben von Brennessel, Bio-Plastik, Hanf, zum Testen von SCOBY als Verbundmaterial und Härtetesten
  • Anforderungen an die Sauberkeit und den Standort (Natur, am Wasser, an der Straße)

Alle Herstellung wird als Workshop angeboten. Das zum Ziele der Nachhaltigkeit, damit man selbständg, unabhängig ist und die Kommunizierbarkeit getestet wird.

Mit den Platten, eventuell in Kooperation mit anderen Bio-Ökonomie-Projekten machen wir Workshops mit der Bevölkerung, was damit hergstellt werden kann. Sowohl Schneidern, Schneiden, Laserschneiden, Fräsen Nähen sind hier möglich. Schuhe als Produkt testen den dauerhaften Abrieb der nachwachsbaren Sohle. Formen und zusammenwachsen der SCOBY ist eine andere mögliche Fertigung. Was gemacht wird, entscheiden die Workshopteilnehmer vor Ort. Die wissenschaftliche Komponente wird durch die Systematik über mehrere Workshops hinaus bedient, indem Testreihen mit Material und Haltbarkeit angestellt werden.

Nach den Workshops sind die Ergebnisse dokumentiert im Netz. Besser noch sind die Prozesse gelernt in der Bevölkerung und das Netzwerk online aktivierbar und aktiv.
Die bioPunk.kitchen bleibt weiter ausgestattet mit den Vorrichtungen zur Herstellung, sodass diese danach durch die, die es wünschen, weitergeführt werden kann.

b. Welche Methoden wenden Sie dabei an (z.B. moderierter Workshop, interaktives Ausstellungskonzept)? Begründen Sie bitte Ihre Vorgehensweise /Methodenwahl! Warum erreichen Sie mit dieser/n Methode/n die weiter oben gesetzten Ziele? (Skizzen und andere veranschaulichenden Materialien bitte dem Anhang beifügen!)

Workshops und offenheit sind nötig, um

  • das Wissen dauerhaft zu kommunizieren
  • das Wissen durch Praxis mit dem Körper zu verknüpfen und so länger halten zu lassen
  • mit Spaß und Begeisterung Kreativität zu fördern
  • die Umsetzung in der Bevölkerung

Die online-Kommunikation dient

  • der größeren Erreichbarkeit
  • interregionalen Kommunikation
  • der dokumentation und Koordination der Workshops und dezentral zwischen den Teilnehmenden
  • der Möglichkeit, mit ähnlichen Projekte woanders zu Koordinieren

SCOBY-Platten werden an die anderen Making-Zentren in Brandenburg gegeben, damit diese ausprobieren können, wofür sie sich eignen.

Eine Abschlussveranstaltng dient der größeren Bekanntheit, mit Presse, Politik, um die Interessengruppen zusammenzuführen, die sonst wenig Zeit haben. Das Projekt framed und dient dort als handfestes Beispiel für bio-ökonomische Potentiale. vernetzung erhoffen wir hier.

3. Wo findet das Projekt statt? (bitte auch den Landkreis nennen)

Potsdam, 14482 freiLand, sowie teils an den Standorten der Brandenburger Maker https://offene-werkstaetten-brandenburg.de/
und bei anderen Standorten mit den geeigneten Gerätschaften.

4. Bitte beschreiben Sie die Aktiven und die Zielgruppe/n

a. Welche Personen/-gruppen und Projektpartner setzen das Projekt aktiv um? Bekommen Sie dabei fachkundige Unterstützung (Qualitätssicherung)?

Das Team der bioPunk.kitchen. http://biopunk.kitchen/
Das Team der machBar. http://machbar-potsdam.de/
Potentielle Kooperationspartner:

  • nähgern und andere Näh-Ateliers
  • projekthaus Potsdam
  • Berufsorientierungsprogramme
  • Schulklassen zum Testen des Workshop-Konzepts

b. Welche Zielgruppe/n soll/en mit dem Projekt erreicht werden? (z.B. Kinder, Senioren, Geflüchtete)? Werden diese in die Projektvorbereitung, Durchführung und/oder Nachbereitung aktiv einbezogen?

  • Kinder und Eltern, weil diese viele Ideen haben und ungefiltert Feedback über die Skalierung über die Bevölkerung geben
  • Jugendliche und Schüler vor der Berufswahl, zur Orientierung
  • Erwachsene, die nur abends Zeit haben
  • die Workshopräume sind Rollstuhlgeeignet

5. Schätzen Sie ein, wie viele Personen mit dem Projekt erreicht werden?

100 durch Workshops (Schulklassen, … )
150 durch den Abschluss
200+ durch Online-Dokumentation und Event-Kommunikation

6. Wird das Projekt fortgeführt, an andere Orte/Personen weitergetragen, wiederholt oder prinzipiell langfristig genutzt (Fortführungskonzept, ohne Folgekosten für die Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21)?

Ziel ist eine Evaluierung

  • der Potentiale der Arbeit mit diesen Stoffen
  • der Kosten der Herstellung
  • der Planbarkeit einer dezentralen oder größeren Produktion in Brandenburg

Des Weiteren können wir die Workshops 2020+ weiterführen und als festen Bestandteil synergetischer Netzwerkproduktion in der machBar und der bioPunk.kitchen nach Außen sowohl der Öffentlichkeit als auch Schulklassen anbieten.

3 | Zeitplan (Wann muss was passieren?)

PROJEKT VORBEREITUNG

  • April Planung der Termine 3 Monate im Voraus

PROJEKT UMSETZUNG

  • April 1 Workshop zur Herstellung von SCOBY und Trocknung
  • Mai
    • 2 Workshops zur Herstellung, Brennesselpflücken
    • Vorstellung der Idee auf der MakerFaire Berlin
  • Juni
    • Workshop: Regalbau zur parallelen Herstellung von 20 SCOBY (ca. 2m²) mit Fruchtfliegenabschirmung.
    • Herstellung mit dem Regal.
  • Juli
    • Herstellung und Neuansetzen von SCOBY
    • ausprobieren verschiedener Materialbehandlung vor und nach dem Trocknen
  • August
    • 1 Workshop zur Produktion mit Feedback vom ersten
    • 1 Workshop mit einem lokalen Partner aus dem Textilbereich
    • Workshop: Making mit Kombucha-Leder
  • September
    • Verbreitung der Materialplatten an andere Maker aus Brandenburg
    • Workshop: Faserverbund mit Kombucha
  • Oktober
    • Workshop Herstellung - ungeleitet zum Test&Feedback der erfolgreichen Kommunikation
    • Weitere Kooperation mit dem Mittelstand zu Produktfertigung
  • November
    • Einholen von Feedback der anderen Maker
    • Workshop Kombucha formen und dann trocknen - wächst er wieder zusammen?

PROJEKT NACHBEREITUNG

  • Dezember
    • Abschlussveranstaltung und Dokumentation
    • Einladung zu Workshops im Januar
  • Januar Weitere, selbstständige Produktion, je nach Evaluierung und Interessse

Wichtige Erklärungen/Verpflichtungen

Mir/ uns ist bekannt, dass eine Förderung nur erfolgt, wenn ich/ wir zu sämtlichen nachstehenden Erklärungen und Verpflichtungen mein/ unser Einverständnis erkläre/ n.
Mit der unten zu leistenden Unterschrift erkläre ich/erklären wir, dass
a) die Angaben in diesem Antrag (einschließlich der im Anhang befindlichen Unterlagen) vollständig und richtig sind.
b) mir/ uns bekannt ist, dass der Antrag im Falle unvollständiger, fehlender oder nicht fristgemäß eingereichter/ nachgereichter Unterlagen ganz oder teilweise abgelehnt werden kann.
c) mit dem Projekt noch nicht begonnen wurde und erst nach der Bewilligung begonnen werden darf – es sei denn, agrathaer GmbH oder das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft haben einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt.
d) gegebenenfalls entstehende Folgekosten aus dem beantragten Projekt selbst getragen werden können und werden. Aus der Projektbewilligung kann kein Anspruch auf eine Folgefinanzierung durch den Fördergeber abgeleitet werden.
e) dem Verwendungsnachweis ein Abschlussbericht beigefügt wird.
f) im Falle falscher Angaben bzw. bei Nichteinhalten der Verpflichtungen seitens des Fördergebers das Recht zur Rückforderung der Zuwendung besteht.
g) nicht verwendete Mittel zurückgezahlt werden.
h) ich/ wir bereit bin/ sind, die rechtmäßige Verwendung der Fördermittel jederzeit durch die zuständigen Kontrollorgane des Landes oder des Projektträgers agrathaer GmbH vor Ort überprüfen zu lassen. Den beauftragten Prüfern erteile/ n ich/ wir auf Verlangen erforderliche Auskünfte sowie Einsicht in Unterlagen.
Wir erklären außerdem, dass
a) mir/uns ist bekannt, dass alle Angaben dieses Antrages, von denen die Bewilligung oder das Belassen der Zuwendungen abhängig sind, subventionserheblich im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in der Fassung vom 13. November 1998 sind (Diese lag den Antragsunterlagen bei)
b) ich/wir zum Vorsteuerabzug
☐ nicht berechtigt sind,
☐ berechtigt sind und dies bei der Berechnung der Gesamtkosten (im Kosten und Finanzierungsplan im Anhang) berücksichtigt haben (d.h. Preis ohne Umsatzsteuer).


Kosten und Finanzierungsplan

https://owncloud.quelltext.eu/index.php/s/D74VTB3VmkqK422


Offene Fragen

  • Wer kann das Unterschreiben?
  • Kann man den Eigenanteil auch in Form bezahlter Arbeit leisten? Zählen Lasercutter und 3d-Drucker als Eigenanteil?
    Ja, als Verein, siehe Merkblatt
  • Kann ein Träger mehrere Projekte einreichen?

#2

Sehr cool. Jetzt erst gesehen das du schon nen Antrag angefangen hast. Wir könnten darüber vielleicht den Ersatz der Laserröhre von dem Chinalaser finanzieren und den damit wieder flott machen sowie vielleicht für den Muse noch Ersatzteile kaufen.
Dafür könnten wir Geld beantragen.

Falls du mit dem Büro dort mal sprichst frag mal ob es möglich ist mehrere Anträge von einem Träger zu stellen.

PS: Wichtig bei diesem Fond ist es jede Rechnung aufzuheben und einzureichen!


#3

@Bjorn, spricht was dagegen, dass wir in der bioPunk.kitchen einen BioÖkoWirtschaftkreislauf mit Öffentlichkeitswirkung dieses Jahr etablieren und dafür Geld bekommen?


#4

@niccokunzmann prinzipiell nicht,… Man muss die Küche aber noch benutzen können wie vorgesehen,…
LG


#5

@mario Was brauchst du, um das zu unterschreiben? Ich würde es auch so als PDF hinschicken.


#6

Ich war heute auf dem Zimt und Zucker Markt auf dem Weberplatz. Diese Leute haben sich für den Stoff interessiert und sind mögliche Kooperationspartner für die Workshops:
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