Athemschutzatrappe für die Jugendfeuerwehrausbildung

Für Ausbildung von jungen Feuerwehrleuten bringt nicht nur der Jugendschutz besondere Herausforderungen mit sich, auch die Feuerwehr-Dienstvorschrift7/3 welche die Anforderungen an Atemschutzgeräteträger regelt, steckt dort enge Grenzen. Um für Jugendliche und Kinder die Atemschutzausbildung praxisnah, spannend und realistischer zu gestalten, bedarf es einer leichten, jugendschutzgerechten Alternative, die wir produzieren möchten. Leicht, einfach zu bauen, bestenfalls aus recycelten Produkten und mit einem hohen Mehrwert für die Ausbildung. Das umfasst das gesamte Atemschutzsystem (Druckflasche, Manometer, Atemmaske)

Einen Nutzen von diesem Projekt haben in erster Linie Jugendfeuerwehren, die ihre Ausbildung um „Atemschutz“ erweitern möchten. Dazu haben wir in vorhergehenden Projekten (Einsatz von Drohnen bei Jugendfeuerwehren in Potsdam) schon mit einigen Jugendfeuerwehren im Raum Potsdam eine enge Zusammenarbeit mit regelmäßigen Treffen aufgebaut, die allesamt auf großem Interesse und einer guten Zusammenarbeit fußten. Auch für dieses Projekt wurde bereits sehr viel Interesse angemeldet.

Ziel ist es, allen Jugendfeuerwehren in Deutschland das Training mit Atemschutztruppen zu ermöglichen. Dazu können die Attrappen in Workshops in der Machbar oder in anderen FabLabs in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Wehren gebaut werden. Wir erstellen dazu eine Bauanleitung, die es allen Jugendfeuerwehren ermöglicht, das Atemschutz-Attrappen-System nachzubauen.

Projektpartner: Jugendfeuerwehr Potsdam Babelsberg / Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der uni Potsdam

der schon hergestelle Prototyp:

Orginal: