Beim Potsdamer Tag der Wissenschaften am 9. Mai 2026 wollen wir das Jugendfeuerwehrtechnische Zentrum Potsdam (JTZ) als gemeinsames, anwendungsnahes Mitmach- und Entwicklungsprojekt sichtbar machen. Gezeigt werden sollen konkrete Themen an der Schnittstelle von Bildung, Technik, Zivilgesellschaft, Maker-Kultur und Feuerwehrpraxis, zum Beispiel 3D-Druck, 3D-Scan, Taktikzeichen, digitale Schulungsansätze, VR/AR, Sensorik, Monitoring und weitere prototypische Anwendungen.
Der Stand ist als offenes Mitmachformat gedacht. Besucherinnen und Besucher sollen Dinge ausprobieren, Fragen stellen und sehen können, wie solche Projekte entstehen. Genau hier kann sich auch die MachBar einbringen.
Deshalb die Einladung an alle aus der MachBar:
Wer Lust hat, kann sich gern beteiligen, eigene Ideen einbringen oder ein kleines Thema am Stand zeigen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen, zum Beispiel:
- ein kleines Mitmach-Experiment
- ein Prototyp oder Projekt aus der MachBar
- ein kurzer Einblick in Werkzeuge oder Methoden
- Unterstützung bei Demonstrationen oder Gesprächen mit Besuchern
Für die MachBar ist das mehr als nur ein einzelner Veranstaltungstag. Der Stand kann zeigen, dass die MachBar ein Ort ist, an dem gesellschaftlich relevante, technische und gemeinwohlorientierte Projekte entstehen und gemeinsam mit Partnern umgesetzt werden. Genau diese Verbindung aus Bildung, Partizipation, Nachwuchsförderung, Ehrenamt, Wissenschaft und praktischer Anwendung ist für viele Förderprogramme interessant.
Der Nutzen für die MachBar liegt vor allem in vier Punkten:
1. Sichtbarkeit als relevanter Projekt- und Kooperationsort
Die MachBar wird nicht nur als Werkstatt oder offener Raum wahrgenommen, sondern als Partnerin für konkrete gesellschaftliche Herausforderungen, etwa im Bereich Resilienz, Jugendbildung, Katastrophenvorsorge, Digitalisierung und Bürgerwissenschaft.
2. Bessere Ausgangslage für Förderanträge
Ein öffentlich sichtbares Projekt mit realen Partnern wie Universität, Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und freiLand macht es leichter, zukünftige Förderanträge inhaltlich zu begründen. Man kann zeigen, dass es nicht nur Ideen gibt, sondern bereits erste Formate, Netzwerke, Prototypen und öffentliche Resonanz.
3. Anschlussfähigkeit an Förderlogiken
Viele Fördermittelgeber suchen Projekte mit Begriffen wie gesellschaftlicher Mehrwert, Bildung und Teilhabe, Demokratieförderung, Resilienz, Nachwuchsförderung, Wissenschaftskommunikation, Digitalisierung, Open Source oder Vernetzung lokaler Akteure. Das JTZ passt in mehrere dieser Felder.
4. Grundlage für Folgeprojekte und Mittelakquise
Der Auftritt kann später als Referenz für weitere Vorhaben dienen, etwa Workshops, prototypische Entwicklungsprojekte, Ausstattung, mobile Formate, Jugendbeteiligung oder Kooperationen mit Feuerwehr, Schule, Hochschule und Stadtgesellschaft.
Kurz gesagt:
Für die MachBar ist das eine Gelegenheit, sich als verlässliche Partnerin für förderfähige, gesellschaftlich relevante Innovations- und Bildungsprojekte zu positionieren. Es geht also nicht nur um einen Stand, sondern um einen sichtbaren Baustein für zukünftige Kooperationen, Förderanträge und Fördergelder.
Wer Interesse hat mitzuwirken oder eine Idee einbringen möchte, kann sich einfach melden. Je mehr unterschiedliche Perspektiven und Projekte wir zeigen, desto spannender wird der Stand. ![]()
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