Vorstellung von CaosDB beim OKLab am 21.1. 19 Uhr

Beim nächsten OK Lab wird CaosDB ein Tool zum Datenmanagement vorgestellt. Kommt vorbei!

Treffen und Vorstellung von CaosDB - eine flexible Datenmanagement-Plattform

Beim nächsten Treffen wird Daniel Hornung von indiscale aus
Göttingen bei uns CaosDB vorstellen, ein Toolkit für ein
Datenmanagement-System.
Nach einer kurzen Einführung ist Zeit für Fragen, zum Ausprobieren der
Web-Oberfläche und fürs Hacken mit den Python-Bibliotheken.

Link zur Software: https://gitlab.com/caosdb

Daten sind das täglich Brot der Forschung. Schon kleine Forschungsgruppen an Universitäten, mittelständische Unternehmen (Digitalisierung, yay!) oder auch Behörden sehen sich mit enormen Datenmengen, Daten von hoher Komplexität und sich beständig wandelnden Datenstrukturen konfrontiert. Nichtsdestotrotz fehlt es bislang an Standardmethoden oder gar Standardsoftware.

Aus diesem (Eigen-)Bedarf heraus wurde am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen deshalb der
Datenmanagement-Baukasten CaosDB entwickelt. Im August 2018 wurde CaosDB unter der AGPLv3 veröffentlicht, und ein Team aus ehemaligen
wissenschaftlichen Mitarbeitern gründete das Unternehmen IndiScale, um Support und Weiterentwicklung zu übernehmen.

CaosDB macht individualisiertes Datenmanagement skalierbar. Im
Gegensatz zu starren relationalen Datenbanken sind spätere Anpassungen an veränderte Rahmenbedingungen leicht von den Nutzenden machbar.

Es gibt in CaosDB drei Typen von Einträgen: Records, RecordTypes und
Properties, aus diesen wird ein semantisches Datenmodell erstellt und
mit Daten befüllt. Auch wenn sich die RecordTypes (quasi die Klassen zu
Records) später ändern, bleiben bestehende Records unverändert, was
spätere Anpassungen enorm vereinfacht. Abgerundet wird diese
Flexibilität durch eine komfortable Suchsprache, die deutlich schneller
erlernbar ist als beispielsweise SPARQL.

CaosDB beinhaltet eine Web-Oberfläche, mit der schnell auf Daten
zugegriffen werden kann, sowie eine Python-Bibliothek, die die
REST-Zugriffe auf den Server kapselt.

Die Entwicklung findet auf https://gitlab.com/caosdb/
statt, ein Jupyter-Notebook mit einer kleinen Python-Einführung gibt es auf https://gitlab.indiscale.com/daniel/python-material

Unter demo.indiscale.com findet ihr auch eine WebUI zum ausprobieren.

Für euch vielleicht interessant? @David @Thias @cyroxx @therold

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