Verwendung der CNC-Fräse

Hallo zusammen,

wir würden gerne große Schablonen aus Sperrholz entwerfen, mit denen wir “Reverse Graffiti”
erstellen können: https://de.wikipedia.org/wiki/Reverse_Graffiti

Können wir dafür eure CNC-Fräse verwenden? Unsere Schablonen sind im PDF-Format (könnte man vermutlich auch in SVG konvertieren). Wir haben leider niemanden unter uns, der mit so einem Gerät Erfahrung hat, bräuchten also Hilfe. Wir könnten zum Beispiel mal bei einem OpenLab vorbeikommen. Fände sich da eventuell ein Fräsenspezi unter euch, mit dem wir das dann realisieren könnten?

(Ich suche gerade so eine PDF-Vorlage raus und würde euch die dann zukommen lassen, wenn ihr Interesse hättet uns zu helfen.)

Vielen Dank im voraus und liebe Grüße
Thomas

Hallo @thomas das wäre druchaus möglich.
Wie Martin dir schon in der Email geschrieben hat brauchen wir für eine Analyse der Machbarkeit,
die Größe deiner Schablone.

Eventuell können wir das auch mit unserem Lasercutter realisieren.

Aber Achtug: Sperrholz ist als Schablone für einen Hochdruckreiniger ungeeignet, weil die Schablone durch den Hochdruckreiniger zerstörrt wird. Und das Aufbingen von Lösungsmitteln ist sehr Umweltschädlich.
Auch sind in einigen Städten “Reverse Graffiti” genau so illegal wie normale Grafittis, ich weiß nicht ob das auch auf Potsdam zutrifft.

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Danke für die Hinweise! Wir informieren uns nochmal genau über die rechtliche Situation, bevor wir das letztendlich in die Tat umsetzen. Wir würden erstmal die Schablonen mit 4mm-Sperrholz herstellen, etwa DIN A3-Format oder (nach Möglichkeit) größer. Das wäre dann auch für die alternative Verwendung mit Sprühkreide geeignet.

Das hier wäre aktuell unser Lieblingsmotiv: https://greenwire.greenpeace.de/toolkit-parking-day (Direktlink: https://greenwire.greenpeace.de/system/files/2020-09/SolutionPollution_Schablone.pdf)

Was meinst du mit dem Hinweis auf Lösungsmittel?

4mm Holz und A3 klingt als wenn man es auch leicht mit unserem Lasercutter machen könnte. Dauert ca. 30min.
Größer würde es gehen wenn du z.B. 2x A3 nimmst und dann die beiden Teile mit Latten zusammen schraubst.

Ja, gegen die Verwendung des Lasercutters hätte ich natürlich auch nichts, wenn das geht. Und wenn der A3 kann, reicht das auf jeden Fall. Wir können im Zweifel die Schablone auch einfach in mehrere unabhängige Motive zerlegen, so könnte man das Gesamtmotiv sogar bei der Anwendung vor Ort flexibel variieren.

Ist der Lasercutter leichter zu bedienen?

Ja, nach einer kurzen Einweisung könntest du dir die Schablonen dann selbständig schneiden.

Das du “Reverse Graffiti” auch mit Lösungsmitteln machen kannst, das Lösungmittel löst dann den Schmutz des Untergrundes und lässt sich einfach abwischen oder abbüsten, ist aber wie gesagt nicht so ganz umweltverträglich.

Okay, super! Dann wird am Donnerstag um 18 Uhr jemand von uns im OpenLab mit einer entsprechenden Sperrholzplatte vorbeischauen. Ich habe auch gesehen, dass es hier eine Anleitung gibt - so können wir uns ja schonmal ein bisschen vorbereiten: https://forum.wilap.de/t/lasercutter-muse-20x12-50-8cm-x-30-48cm/574

Habt ihr eventuell zufällig 4mm-Sperrholzplatten da, die wir euch abkaufen können? Das würde uns einen Weg ersparen. Aber wir können natürlich auch selbst was mitbringen.

Jap es sind sperrholzplatten da.
Erstmal am besten mit einem reststück die optimalen Werte bestimmen. Das muss man nich bezahlen.

Platten Abkaufen: einfach preis von Amazon googlen und 10-20% aus nettigkeit draufschlagen und das spenden, bitte!

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